Im Gespräch mit Hochzeitsfotografin Veronika Phillipp

Für Hochzeitsfotografin Veronika Phillipp aus dem Attergau sind es die großen, aber auch die kleinen Momente, Überraschungen und Emotionen, die eine Hochzeit ganz besonders und einzigartig machen. Und genau das ist es auch, was sie mit ihren Hochzeitsfotos festhalten möchte.

Wie bist du zu deinem Beruf gekommen? 
Die Fotografie begleitet mich schon seit meiner Schulzeit als große Leidenschaft. 2009 durfte ich dann meine erste Hochzeit (die Hochzeit meiner ältesten Schwester) fotografieren und seitdem bin ich der Hochzeitsbranche treu geblieben. 

Was macht deine Arbeit so besonders?
Eine Hochzeit vereint viele unterschiedliche Arten der Fotografie. Porträts und Stillleben genauso wie Landschaftsbilder. Es ist die Vielfalt, die Emotionen und die Einzigartigkeit jeder Trauung, die mich selbst immer wieder sehr bewegen. Mit meinen Bildern möchte ich Augenblicke, Gefühle, Gesten und Stimmungen einfangen und euren Hochzeitstag mit all den schönen Momenten festhalten, die ihn zu etwas ganz Besonderem werden lassen. 

Was gefällt dir an der Hochzeitsbranche?
Ich mag es sehr, immer wieder neue Kollegen kennenzulernen und ich finde es toll, wie viele tolle Ideen und Konzepte immer wieder in der gemeinsamen Zusammenarbeit und im kreativen Austausch mit ihnen entstehen. 

Welchen Trend erkennst du aktuell?
Wahrscheinlich auch durch Corona hat sich in den letzten Jahren der Trend zu Micro-Hochzeiten bzw. Elopements entwickelt. Es ist etwas Besonderes, eine ganz intime Hochzeit (mit wenigen oder keinen Gästen) festzuhalten und den Paaren dabei zu helfen, deren Vorstellungen umsetzen zu können. 

Wie hast du geheiratet?
Ich könnte mir gut vorstellen, nur zu zweit in Island, Norwegen oder Schottland zu heiraten. Ich bin 2019 einige Tage durch Schottland gereist und die Landschaft und die Menschen dort haben mich besonders in den Bann gezogen. Sofern es möglich ist, wird der nächste Urlaub dazu genutzt, einen weiteren Teil dieser schönen Landschaft zu entdecken. 


•••
Interview vom Juli 2021