Im Gespräch mit Hochzeitsfotograf Lukas Prudky

Wie bist du zu deinem Beruf gekommen?
Ich habe zunächst angefangen, als Sport- und Naturfotograf zu arbeiten. Ich hatte immer schon eine starke Bindung zum Reisen und zur Natur. 2012 habe ich dann die erste Hochzeit von Freunden fotografiert und gemerkt, dass sich die Liebe perfekt mit der Natur verbinden lässt. Dabei entsteht eine Harmonie, die mich nach wie vor sehr beeindruckt. Den Einklang von Hochzeits- und Naturfotografie wollte ich seitdem so gut wie möglich in (bewegten) Bildern einfangen.

Welchen Wandel erkennst du aktuell in der Hochzeitsbranche?
Es kommen jährlich viele neue, junge, dynamische Unternehmen in die Branche, welche mit ihrer Kreativität und ihren Ideen dazu beitragen, dass jede Hochzeit noch individueller und einzigartiger wird.

Welcher Trend zeichnet sich momentan ab?
Es wird derzeit vermehrt auf den Boho-Stil gesetzt. Dazu werden immer mehr Produkte aus der Natur hinzugezogen: Federn, Blumen und Holz werden immer präsenter und machen eine Hochzeit heimisch und doch modern.

Wie hast du selbst geheiratet?
Wir haben auf Sardinien geheiratet, im Kreise der Familie und engsten Freunde, barfuß am Strand. Uns war es wichtig, diesen Tag in vollen Zügen zu genießen. Wir wollten für uns etwas Einzigartiges machen und im Einklang mit der Natur sein.


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Interview vom Juni 2020