Hochzeit planen wie ein Profi: Das Moodboard

Hochzeit planen wie ein Profi: Das Moodboard

geschrieben von

Michelle

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Sobald es an die Detailplanung der Hochzeit geht, entdeckt man überall Millionen wundervoller Sachen zum Thema Hochzeit. Ob auf Social Media, in der TV-Werbung, im Möbelhaus oder im Blumenladen an der Ecke. Gefühlt wird man sich nie für ein Wedding Design entscheiden können und die Köpfe scheinen in Kürze vor lauter Ideen und Trends zu explodieren.

Ein Moodboard gehört deshalb zu jeder perfekt geplanten Hochzeit dazu. Es hilft euch dabei, diese vielen Ideen zu sammeln, zu sortieren, euren Stil zu finden und eure Wünsche zu visualisieren. Euer finalisiertes Hochzeits-Moodboard bildet die Basis für die Gespräche mit euren Dienstleistern und den stilistischen roten Faden für euren großen Tag.

Hochzeit planen wie ein Profi: Das Moodboard

Was ist ein Moodboard?

Ein Moodboard ist eine Art Collage, mit der ihr die Vorstellung, wie eure Hochzeit aussehen soll, ganz leicht visualisieren könnt. So seht ihr auch gleich, ob die gewünschten Farben miteinander harmonieren, wo sie überall Verwendung finden können und ob auch der von euch gewählte Stil dazu passt. Je durchgängiger euer Farb- und Stilkonzept ist, desto besser wird es am Ende auch wirklich als roter Faden erkennbar sein.

Wozu braucht man ein Moodboard?

Es soll in erster Linie euch selbst dabei helfen, herauszufinden, welchen Stil und welche Farben ihr euch für eure Hochzeit wünscht. Im weiteren Schritt hilft es aber auch euren Dienstleistern dabei, sich ein genaues Bild von euren Wünschen zu machen - also vom Look & Feel, den ihr euch für euren großen Tag wünscht. So stellt ihr sicher, dass die Anbieter eure Vorstellungen verstehen und wie gewünscht umsetzen.

Hochzeit planen wie ein Profi: Das Moodboard

Wie macht man ein Moodboard für die Hochzeit?

Klärt als erstes ganz in Ruhe miteinander eure persönlichen Vorlieben und No-Gos. Welche Farben, Muster, Schriften und Stile gefallen euch? Falls ihr schon eure Hochzeitslocation gebucht oder eine Jahreszeit gewählt habt: Was passt dazu, was auf keinen Fall?

Versucht, bewusst nicht über aktuelle Hochzeitstrends zu sprechen bzw. nach ihnen zu suchen. Überlegt lieber, was euch gefällt und zu euren Persönlichkeiten passt. Hört nicht auf andere oder sogenannte „Hochzeitsregeln“. Das Schönste am Heiraten ist nämlich: Ihr könnt absolut frei und alleine entscheiden, wie ihr diesen Tag gestalten möchtet.

Dann recherchiert im Internet, in Magazinen oder Büchern nach Ideen, die euch zusagen. Da sich ganz schnell hunderte tolle Dinge ansammeln werden, lautet die Devise bei der Recherche eher Aussortieren als Aussuchen. So grenzt ihr die unzähligen Möglichkeiten immer mehr ein und gelangt immer näher zu einem stimmigen Ergebnis.

Das fertige Moodboard kann entweder auf einen großen Karton geklebt, an eine Pinnwand gepinnt oder am Computer/Handy zusammengestellt werden. Ein analog gebasteltes Moodboard kann auch Dinge wie Stoffmuster, Papiere (für die Papeterie), Blüten und andere Materialien enthalten, während ein digitales Moodboard den Vorteil hat, dass es den Hochzeitsdienstleistern (z. B. dem Floristen) einfacher gesendet bzw. vorgelegt werden kann.

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Der große Nachteil von Pinterest

Die wahrscheinlich größte Inspirationsquelle für die Hochzeit ist - nicht überraschend - Pinterest. Allerdings solltet ihr eine Recherche auf dieser Plattform mit Vorsicht genießen, denn ein Moodboard voller Pinterest-Schätze kann schnell zu enttäuschenden Gesprächen mit Dienstleistern und unbezahlbaren Angeboten führen. Der Grund: Die meisten Bilder, die man auf Pinterest findet, sind auf (meist US-amerikanischen) Nonplusultra-Hochzeiten entstanden, die in dieser Art und Weise nicht realistisch bzw. leistbar umgesetzt werden können.

Wir empfehlen euch, bei der Recherche für euer Hochzeits-Moodboard unsere Inspirations-Galerie zu nutzen. Denn diese enthält ausschließlich Arbeiten von in Österreich bzw. von österreichischen Anbietern umgesetzten Hochzeiten und Shootings. So findet ihr nicht nur realistische Ideen, sondern auch gleich den Dienstleister, der euch das genau so anbieten kann.

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Dranbleiben!

Es ist ganz normal, dass man sich mit dieser Aufgabe ab und an überfordert fühlt. Doch auch wenn ihr glaubt, nie zu einem fertigen Moodboard zu kommen - bleibt unbedingt dran! Es wird euch alle weiteren Schritte der Hochzeitsplanung nämlich immens erleichtern und ihr werdet am Ende froh sein, so viel Zeit und Liebe in die Recherche investiert zu haben.

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