Im Gespräch mit Inhaberin Astrid Vetter

Astrid Vetter (28) legt großen Wert auf eine persönliche Beratung, eine fachgerechte Umsetzung sowie Regionalität und Qualität der verarbeiteten Produkte.

Wie bist du zu deinem Beruf gekommen?
Schon als kleines Mädchen half ich gerne meiner Mutter beim Backen von Kuchen und Weihnachstkeksen. Nach den ersten Schnuppertagen in einer Konditorei war klar, dass ich genau diesen Beruf erlernen will. Die Freude am Handwerk ist geblieben und ich kann mir seitdem keinen tolleren und kreativeren Beruf für mich vorstellen.

Was gefällt dir an der Hochzeitsbranche?
Am meisten gefällt mir die Herausforderung, bei jeder Hochzeit ein neues, individuelles süßes Kunstwerk zu kreiieren. Ich arbeite mehrere Tage lang in der Backstube für eine Hochzeitstorte samt Sweet Table und es freut mich besonders, wenn ich diese dann selbst in einer wundervoll geschmückten Location präsentieren kann und so live miterlebe, wie sich die Gäste und vor allem das Brautpaar über ihre perfekt in Szene gesetzte Hochzeitstorte und die kleinen Naschereien freuen. So wird meine mit viel Liebe ausgeführte Arbeit zu einem Highlight der Hochzeit.

Welche Trends erkennst du aktuell?
Bei der Hochzeitstorte ist es eindeutig der „Semi Naked Cake“: Hier wird die Torte leicht mit Creme eingestrichen, sodass die Tortenböden noch durchschimmern. Dekoriert wird dann meist mit frischen Blumen, Obst oder Beeren. Dieser Trend besteht nun schon seit einigen Jahren und wird uns wohl noch länger begleiten. Auch die Fondanttorte ist immer noch aktuell. Diese wird mittlerweile allerdings moderner verziert – z. B. mit geometrischen Details oder einem Cake Topper aus Holz statt den klassisch modellierten Marzipan-Rosen.

Wie möchtest du selbst gerne heiraten?
Puh, das ist eine gute Frage. Als Hochzeitsdienstleisterin sehe ich natürlich ständig die verschiedensten Varianten. Da ich in meiner Freizeit sehr viel in den Bergen und der Natur unterwegs bin, tendiere ich zu einer lockeren und einfach gehaltenen Berghochzeit. Wobei eine tolle Hochzeitstorte natürlich auch auf der Berghütte nicht fehlen dürfte :)

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Interview vom Juni 2020