Im Gespräch mit Renate Heer

Renate Heer erfüllt schon seit einigen Jahren süße Tortenträume. Jedes ihrer Kunstwerke ist dabei ein Unikat und wird nach den individuellen Wünschen und Vorstellungen des Brautpaars kreiert. Renate legt sehr großen Wert darauf, dass nur die feinsten Zutaten zum Einsatz kommen – sowohl beim Backen nach eigenen Rezepten als auch bei der handgemachten Dekoration, welche mit viel Liebe zum Detail für die Hochzeitstorten modelliert wird.  

Wie bist du zu deinem Beruf gekommen?
Schon als Kind habe ich viel mit meiner Oma gebacken – daraus entstand eine große Leidenschaft, die mich zu meinem jetztigen Beruf geführt hat. 

Was gefällt dir an der Hochzeitsbranche?
Der Zauber! Das tolle Gefühl, wenn das Paar bei uns ist, sich verliebt anschaut und sich schon vorstellt, wie es seine Torte anschneiden wird. Beim ersten Gespräch erfühle ich sozusagen das perfekte Tortendesign für den Kunden. Ist es nicht das Schönste, ständig mit glücklichen Paaren zusammen zu arbeiten? 

Was hat sich hinsichtlich Trends in den letzten Jahren geändert?
Die Hochzeitstorten, die ich vor 15 Jahren machen durfte, waren alle weiß, mit Sahne und roten Marzipanrosen. Da Hochzeiten heutzutage viel genauer durchgeplant werden, wird alles aufeinander abgestimmt – auch die Torte muss zum roten Faden passen. Aktuell werden natürliche Optik, frische Blumen und frische Früchte immer öfters gewünscht und es geht langsam endgültig weg von der Fondanttorte. 

Wie hast du selbst geheiratet?
Wir feierten eine schamanische Hochzeit auf einer Wiese – mit gemütlichem BBQ und toller Musik.

Welchen Tipp hast du für Verlobte?
Genießt eure Planungszeit, macht euch nicht so viel Stress und gebt an eurem großen Tag so viel Arbeit wie möglich ab!

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Interview vom Juli 2021