7 Tipps für die perfekte Gästeliste

7 Tipps für die perfekte Gästeliste

geschrieben von

Michelle

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Die Gästeliste stellt bei den meisten Hochzeiten die größte Hürde dar, die man am liebsten nach ganz hinten verschieben würde. Doch leider braucht man die ungefähre Anzahl der eingeladenen Gäste bereits am Beginn der Hochzeitsplanung, denn sowohl bei der Planung des Budgets als auch bei der Auswahl der passenden Hochzeitslocation spielt es eine große Rolle, ob es eine kleine Feier mit 30 Personen oder ein pompöses Fest mit 200 Personen werden soll.

Unsere Tipps für die Erstellung der perfekten Gästeliste:

1. Erkennt, dass es um EUCH geht

Muss Tante Frida eingeladen werden, obwohl ihr sie schon seit Jahren nicht mehr gesehen oder gehört habt? Soll Bekannter A dabei sein, weil er der beste Freund von Kolleg B ist? Ist es wirklich nötig, dass wir die unausstehliche Freundin des Cousins einladen? Solltet ihr euch solche Fragen stellen, dann lautet die Antwort darauf in 99% der vernünftigen Fälle NEIN. Es ist euer Tag, und diesen solltet ihr mit den Menschen verbringen, die euch nahe stehen. Auch wenn ihr riskiert, dass der ein oder andere vielleicht enttäuscht sein wird – ihr allein dürft entscheiden, wer eingeladen wird und eure Gäste haben das höflicherweise zu akzeptieren. Denkt daran, dass euch jeder Gast Geld kostet. Und fragt euch einfach: Möchten wir wirklich x Euro für diese Person ausgeben? Der „Einfach-mal-einladen-und-hoffen-dass-er-eh-nicht-kommt-Trick“ funktioniert übrigens in den meisten Fällen nicht. Also lieber zur eigenen Entscheidung stehen!

2. Übertreibt es lieber

Um Überraschungen zu vermeiden, die die ganze Planung über den Haufen werfen, ist es natürlich immer schlauer, mit etwas mehr Gästen zu rechnen – auch wenn es sein könnte, dass der ein oder andere kurz vor dem Termin z. B. wegen Krankheit absagen muss. Abgesehen davon, dass ihr selbst im Laufe des Jahres doch noch den ein oder anderen Gast dazuholen möchtet oder manche eurer ewigen Single-Freunde plötzlich doch einen Partner haben, kommt es unter Umständen sogar vor, dass der ein oder andere Eingeladene ohne zu fragen in Begleitung kommt.

3. Trefft die Plus-Eins-Entscheidungen

Grundsätzlich macht ihr den Eingeladenen im Idealfall schon bei der Übergabe der Einladungen klar, ob sie alleine oder mit dem Partner eingeladen sind. Am einfachsten geht das, wenn das Kuvert mit dem bzw. den jeweiligen Namen beschriftet ist. Steht nur „Maximilian“ drauf, dann sollte Maximilian aus Höflichkeit auch nicht danach fragen, ob er seine Partnerin mitbringen darf. Da viele Gäste aber gar nicht daran denken, dass jeder weitere Gast euer Budget in die Höhe treibt, stellt euch schon darauf ein, dass er euch trotzdem fragt. Statt dann einzuknicken und jemanden einzuladen, den ihr eigentlich gar nicht dabei haben möchtet, bleibt bei eurer Entscheidung und versucht es ihm zu erklären. Wenn ihr das Budget-Thema ansprecht, sollte das für ihn sofort verständlich sein.

4. Glaubt an eure Singles

Wenn sich viele Singles unter euren Gästen befinden, bedenkt bitte, dass diese bis zum Hochzeitstermin eventuell einen Partner geangelt haben könnten, den der- bzw. diejenige dann gerne mitbringen würde. Natürlich liegt die Entscheidung bei euch, ob der Partner dann mitgebracht werden darf. Wenn ihr ihn zum Beispiel bis zum Hochzeitstermin gar nicht kennengelernt habt, ist es normalerweise kein Muss, aber ihr könntet bei einer Absage natürlich auch auf Unverständnis stoßen.

5. Denkt an die Kinder

Heutzutage ist es üblich, dass bereits in den Einladungen darauf hingewiesen wird, ob die Kinder mitgebracht werden dürfen oder nicht. Wenn ihr keine Kinder dabei haben wollt, müsst ihr überhaupt kein schlechtes Gewissen dabei haben, das den Gästen auch so mitzuteilen bzw. in die Einladungen zu schreiben. Es gibt hier sehr nette Formulierungen dafür. Im Grunde geht es ja darum, dass ihr möchtet, dass eure Gäste den ganzen Tag richtig miterleben und bis in die Morgenstunden mit euch mitfeiern können, statt ständig dem Nachwuchs hinterherzurennen. Die meisten Eltern freuen sich über jede Gelegenheit, mal wieder ohne Kinder Party machen zu können – ihr könnt also davon ausgehen, dass sich viele vielleicht sogar darüber freuen werden, dass Kinder auf der Hochzeit nicht erwünscht sind. Wenn ihr die Kinder mit dabei haben möchtet (zum Beispiel, weil ihr selbst Kinder habt und diese natürlich auch in bester Gesellschaft sein sollten) Klärt das Alter ab um die Location zu informieren, ob Hochstühle benötigt werden.

6. Zieht eine Aufteilung in Betracht

Wenn ihr zu viele Personen auf eurer Liste habt, als ihr es euch leisten könnt, überlegt euch, ob ihr die Gäste vielleicht aufteilen möchtet. Ihr könntet zum Beispiel alle zur Trauung und Agape einladen, aber nur einen Teil der Gäste auch zur Feier am Abend. Das ist heutzutage übrigens völlig üblich und wer nur zur Trauung eingeladen ist versteht das meistens auch. Für diesen Fall werden die Einladungen einfach in zwei verschiedenen Versionen versendet. Die umgekehrte Version der Aufteilung wird aber auch immer beliebter: Nur der engste Kreis ist bei Trauung, Agape und Abendessen dabei und nach dem Dinner stoßen noch Bekannte zur Feier hinzu. So müsst ihr für diese kein Essen, sondern nur Getränke kalkulieren.

7. Macht es spannend!

Man neigt natürlich dazu, Gruppen von sich kennenden Freunden und Familien an den selben Tisch zu setzen. Dann besteht aber oft die Gefahr, dass viele (vor allem die ältere Generation) sehr lange am Tisch sitzen bleiben, weil sie sich in ihrer „gewohnten“ Umgebung befinden. Es gibt auch die Möglichkeit, die Gäste paarweise wild durchzumischen. Man setzt Gäste, die sich vielleicht noch nicht oder noch nicht so gut kennen, zusammen, von denen man glaubt, dass sie sich gut verstehen könnten. So sind spannende Gesprächsthemen garantiert. Und – ist der Gedanke, dass auf eurer Hochzeit vielleicht neue Freundschaften entstehen könnten, nicht toll? Und wer mit seinen Bekannten unterhalten möchte, ist quasi gezwungen, vom Tisch aufzustehen und sich ggf. auf der Tanzfläche mit ihnen zu treffen. So herrscht viel Bewegung während eurer Feier und keinem schläft am Tisch das Gesicht ein.

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