Hochzeitsbudget realistisch planen

Hochzeitsbudget realistisch planen

geschrieben von

Michelle

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Wir fallen jetzt gleich mal mit der Tür ins Haus, um euch etwas eher Unangenehmes aber zugleich das wohl Wichtigste mitzuteilen, das ihr von Anfang an bei der Planung eurer Hochzeit bedenken müsst: Eine Hochzeit kostet Geld. Und zwar nicht wenig. Die meisten Paare starten die Hochzeitsplanung ganz blauäugig (meist eher quasi blind) mit dem Einholen von Angeboten, werden dann vom Schock ihres Lebens überrascht, sind erstmal sauer auf alle Hochzeitsdienstleister der Welt und beginnen erst dann, sich Gedanken übers Hochzeitsbudget zu machen.

Hochzeitsbudget realistisch planen

Setzt euch ein fixes Budget!

Dass eine Hochzeit kein günstiges Festle ist, sollte klar sein. Darum startet bitte mit dem Festlegen eures Budgets, bevor ihr Hochzeitslocations oder Dienstleister nach ihren Preisen fragt. „Wissen wir noch nicht“ oder „mal schauen“ sind alles faule Ausreden. Jeder hat ein fixes Budget. Jeder hat ein Maximum, das er zu zahlen bereit ist. Das ist auch beim Autokauf, bei der Miete, beim Reisen und bei allem anderen so. Bei der Hochzeit ist es umso wichtiger, weil viele einzelne Summen am Ende das große Ganze ergeben.

Viele Dienstleister werden euch nach eurem Budget fragen. Aber das tun sie nicht, weil sie es zu 100% ausschöpfen wollen. Sondern, weil es für jedes Budget unterschiedliche Dinge gibt, die sie euch anbieten können. Wie im Autohaus oder im Reisebüro. Den Ferrari oder den Honda. Hawaii oder Mallorca.

Hochzeitsbudget realistisch planen

Welches Hochzeitsbudget ist realistisch?

Natürlich ist die Finanzplanung für eine Hochzeit schwierig, denn im Normalfall heiratet man zum ersten Mal. Im Internet findet man total unterschiedliche Zahlen, weil viele Angaben dazu leider veraltet sind. Und auch die frisch verheirateten Freunde möchte man natürlich nicht unbedingt danach fragen, was sie für ihre Feier ausgegeben haben. Woher soll man also denn bitte wissen, was realistisch ist? Genau: Man weiß es nicht. Aber genau das ist auch der Grund, weshalb man nicht mit Unmut reagieren sollte, wenn dann ein Angebot von einem ach so bösen Abzocker-Dienstleister reinflattert.

Wenn ihr ein Angebot nicht versteht, erklärt man euch gerne, wieso es sich auf diese Weise zusammensetzt. Welche Fäden im Hintergrund gezogen werden. Welchen Aufwand und welche Kosten der Anbieter hat. Am Ende werdet ihr es verstehen!

Hochzeitsbudget realistisch planen

Die einfachste Möglichkeit, das Hochzeitsbudget zu vergrößern:

Wählt einen späteren Termin! Das ist nicht nur deshalb empfehlenswert, weil ihr nochmals ein bisschen länger auf euren großen Tag sparen könnt, sondern auch darum, weil ein späterer Termin euch die Hochzeitsplanung generell extrem vereinfacht. Die Locations und Dienstleister sind nicht alle ausgebucht – so könnt ihr aus dem Vollen schöpfen und die Anbieter für eure Hochzeit fixieren, die ihr euch wünscht. Zudem könnt ihr selbstverständlich automatisch viel entspannter an die ganze Sache rangehen, wenn ihr euch darüber bewusst seid, dass der Termin nicht gleich übermorgen ist. Und wer entspannt ist, plant auch einfach besser!

Die einfachste Möglichkeit, die Kosten der Hochzeit zu verringern:

Kürzt eure Gästeliste! Denn gerade bei der meist teuersten Position – Speis & Trank – bezahlt ihr einen Pro-Kopf-Preis. Nehmt diesen Pro-Kopf-Preis (Getränkepauschale, Menü, Hochzeitstorte etc.) zur Hand und überlegt euch bei jedem einzelnen Gast auf eurer Liste ganz genau, ob ihr wirklich bereit seid, so viel für diesen einen Gast auszugeben. Im Zweifelsfall streicht ihr alle, bei denen ihr euch auch nur für einen flüchtigen Augenblick unsicher seid. Nur zehn Gäste weniger können schon eine immense Einsparung an Kosten bedeuten! Ladet den Kollegen aus, den ihr schon jahrelang nicht mehr gesehen habt, und investiert das Geld lieber in etwas, das ihr euch für eure Hochzeit unbedingt wünscht.

Hochzeitsbudget realistisch planen

Es geht sich finanziell einfach nicht alles aus. Was streichen?

Ihr habt euch nun damit abgefunden, dass eine Hochzeit nunmal das kostet, was sie kostet und dass ihr euch leider nicht alles leisten könnt. Wir gratulieren schonmal dazu, denn zu diesem Punkt kommen viele Paare vor lauter rosaroter Brille gar nicht erst. Doch was nun?

Setzt Prioritäten! Man kann nunmal leider nicht immer alles haben. Was ist euch denn besonders wichtig, und worauf könntet ihr zur Not ganz verzichten? Was ist für euch ein Must-have, was nur ein Nice-to-have? Macht eine Liste und reiht die einzelnen Punkte der Wichtigkeit nach. Vergesst aber nicht, dass es Dinge gibt, die ihr wirklich unbedingt den Profis überlassen solltet, statt sie selbst zu machen. Gerade dann, wenn sie euch wichtig sind. Fotos von Onkel Raimund, selbstgebastelte Einladungen, die Torte von Tante Gerti oder das Second-Hand-Brautkleid aus dem Internet … das alles kann sehr  schnell zum Hochzeits-Albtraum werden.

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