5 modische Fettnäpfchen des Bräutigams

5 modische Fettnäpfchen des Bräutigams

geschrieben von

Myrthe

/

Letztes update:

8.12.2021

Bei der Hochzeit sprechen alle über das Hochzeitskleid. Die Hochzeitsgäste loben den Schnitt des Kleides und den Teint der Braut. Doch die Braut strahlt im besten Falle noch ein klein wenig mehr, wenn das Paar auch auf die Outfitdetails des Bräutigams geachtet hat. So ergibt sich nämlich ein stimmungsvolles Bild auf Fotos, während der Trauung und beim Hochzeitstanz. Hier kommen 5 modische Fettnäpfchen, die ihr umschiffen solltet, damit euch beiden die „Aahs“ und „Oohs“ beim Einzug zum Traualtar sicher sind.

5 modische Fettnäpfchen des Bräutigams

No-Go Nr. 1: Alles Ton in Ton

Wenn Anzug und Krawatte (oder Fliege) komplett im selben Ton gehalten sind, kann das schnell langweilig wirken. Kleine Farbabweichungen im selben Farbton hingegen wirken sehr elegant und spannend. Den richtigen Mix zu finden ist ganz leicht: Wähle einen unifarbenen Anzug und eine Krawatte in einem etwas dunkleren Farbton als der deines Anzuges. Beispiel: Dein Anzug ist in einem hellen Grauton gehalten? Wähle eine dunkelgraue Krawatte dazu! Du magst es gern bunt? Auch das geht natürlich. Achte aber darauf, dass sich bei einem auffälligen Anzug das Hemd etwas zurücknimmt. Beispiel: Mitternachtsblauer Anzug mit Prints, hellblaues Hemd!

5 modische Fettnäpfchen des Bräutigams

No-Go Nr. 2: Stile mischen

Die Harmonie zwischen dir und deiner zukünftigen Frau stimmt, das ist klar. Doch harmoniert ihr auch outfit-mäßig? Ihr müsst euch nicht zu 100 Prozent abstimmen, aber das Bild als Paar ist einfach schöner, wenn eure Outfits etwas zusammenpassen. Ein Beispiel: Deine Frau wählt ein sehr klassisches Wasserfall-Hochzeitskleid – du hingegen möchtest bunte Socken, Hosenträger und Turnschuhe tragen? Da ist es ratsam, sich nochmal abzustimmen – ihr findet bestimmt einen Mittelweg. So können deine gepunkteten Socken vielleicht weichen, dafür bleiben deine weißen Turnschuhe. Und deine Frau lockert ihr Outfit durch einen Blumenkranz im Haar auf?

Falls ihr nicht alles genau besprechen wollt, weil ihr euch gegenseitig mit euren Outfits überraschen wollt. Sprecht einfach über No-Gos und fixiert einige farbliche Akzente.

5 modische Fettnäpfchen des Bräutigams

No-Go Nr. 3: Die Kombi schwarz & braun

Noch so ein Farbthema: Bei den Farbkombis hast du es als Bräutigam ein bisschen schwerer als die Braut. Logisch, denn bei der Braut liegt der Fokus oft auf den Weißtönen. Wobei es natürlich auch dort einige wichtige Do’s and Dont’s zu beachten gibt. Dem widmen wir uns ein andermal.

Heute geht es um die Frage: Schwarzer Gürtel und braune Schuhe, geht das? Wir halten es mit der Knigge-Regel, die besagt: Ein schwarzer Gürtel passt zu schwarzen Schuhen und zu braunen Schuhen trägt der stilsichere Mann einen braunen Gürtel. Das ergibt ein harmonisches Bild. Übrigens: Wer zu den braunen Accessoires einen dunkelblauen Anzug trägt, macht alles richtig!

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No-Go Nr. 4: Coolness ist alles

Es spricht nichts dagegen, zum Anzug Sneakers oder Loafers zu tragen. Es kann sogar richtig gut aussehen! Die große Kunst dabei ist nur, nicht zu starr „cool“ wirken zu wollen, sondern das Elegante und das Legere zu verbinden. Trägst du oft stylishe Rollkragen und auch mal Loafers? Na dann, go for it! Die Schuhe dürfen in diesem Fall sportlich und auffällig im Modell sein, bei den Farben empfiehlt sich aber immer noch: grau, schwarz & weiß! Wer sich im Alltag eher nicht mit Mode beschäftigt, wird sich im fashionable Look mit weißen Sneakers eher verkleidet fühlen und greift dann besser zur sicheren Variante mit klassischem Anzug und edlen Lederschuhen.

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No-Go Nr. 5: Die Westen-Knigge ignorieren

Wer Gabriel Macht aka Harvey Spector in der Netflix-Serie Suits beobachtet, sieht, wie es geht: Herr Spector trägt seine einreihigen Sakkos mit nur einem Knopf mit viel Stil – und wie es sich gehört, offen. Hingegen schließt er bei einreihigen Sakkos mit zwei Knöpfen nur den obersten Knopf. Und bei der Weste läuft es genauso! Eine Ausnahme ergibt sich bei Sakkos und Westen mit Stehkragen und vielen Knöpfen. Da bleibt alles schön brav zu.

Auf & zu – warum eigentlich so kompliziert?
Die Frage kann nicht mehr ganz geklärt werden, es hatte wohl mal etwas mit dem Fortbewegungsmittel Pferd zutun, die Reiter knöpften ihre Sakkos zum Reiten auf – weil mehr Bewegungsfreiraum und so… Spätestens nach der Hochzeitstorte werdet ihr euren Vorfahren im Reitsattel für diese Regel und ein bisschen mehr Bewegungsfreiheit im Sakko danken!

Wir hoffen, die fünf No-Gos machen euch sicherer in der Wahl eures Hochzeitsanzuges. Und nicht vergessen: Nur wer die Regeln kennt, darf sie auch mal brechen …

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Du brauchst Unterstützung beim Hochzeitsoutfit? No problem, wir wüssten da wen!

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