Im Gespräch mit Trauring-Spezialist Thomas Jochum

Jede Liebe erzählt ihre ganz eigene Geschichte. Ein Trauring ist darum viel mehr, als nur ein Schmuckstück. Mehr, als nur ein Bekenntnis. Mehr, als nur ein äußeres Zeichen. Ein Trauring manifestiert Magie. Er steht für das was war und das was kommt. Thomas Jochum (55) kennt viele dieser Geschichten – er ist der Trauring-Spezialist bei PRÄG in Dornbirn. Wer über Bedeutung, Tradition, Material und Möglichkeiten umfassend informiert sein will, ist bei ihm genau richtig.

Wie bist du zu deinem Beruf gekommen?
Aus meiner großen Liebe und Leidenschaft zu Schmuck und besonders zu Trauringen.

Was ist das besondere an einem Trauring?
Die Verbindung zwischen zwei Menschen in einem Ring zu verewigen, ist etwas Außergewöhnliches. Im antiken Rom trugen Paare Eheringe aus Eisen – die Goldschmiedekunst unserer Zeit lässt uns dagegen fast unendliche Möglichkeiten, eine Liebesgeschichte symbolhaft nachzuerzählen. Mit der Wahl des Materials, der Linienführung und natürlich der Inschrift. Aber auch ein Fingerprint oder ein Schmuckstein in ganz besonderer Farbe und Form kann einer großen Liebe genau den Ausdruck verleihen, den sich ein Paar wünscht. So wird ein Trauring zum Unikat.

Was liebst du an der Hochzeitsbranche?
Es ist wundervoll, zwei sich liebende Menschen auf ihrem Weg zu ihren Trauringen zu begleiten und ihre Geschichten zu hören. Die schönste Geschichte erzählen Trauringe allerdings von selbst: In sich geschlossen kennt die Kreisform kein Ende. Einen schöneren Wunsch können wir bei PRÄG unseren Paaren nicht mit auf den Weg geben.

Welchen Trend erkennst du aktuell?
Aktuell sind Individualität und zeitlos schönes Design der Trauringe sehr gefragt. Wie hast du selbst geheiratet? Wenn man die Liebe so oft mit eigenen Augen sieht, versteht sich die romantische Ader von selbst: Ich habe im kleinen Kreis um 5:30 bei Sonnenaufgang am Bodensee geheiratet.

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Interview vom Juni 2020