Hochzeitsfotografin Theresa Zünd im Gespräch

Theresa Zünd (21) aus Mellau ist eines der jüngsten Talente Vorarlbergs, wenn es um Hochzeitsfotografie geht. Sie ist seit März 2018 selbständig und freut sich jeden Tag aufs Neue darüber, dass sie diesen Schritt gewagt hat.

Wie bist du zu deinem Beruf gekommen?
Seit meiner Kindheit war ich immer schon diejenige, die Gefallen an Kameras und Fotos fand. Bei Ausflügen war meist ich die mit (damals noch) Digitalkamera – nach und nach entwickelte sich diese zu besseren Modellen. 

Wie kam es zur Hochzeitsfotografie?
Die Fotografie brachte mich irgendwie ganz automatisch in diese Richtung. Zudem verkauft meine Mama seit einigen Jahren Trauringe bei acredo – irgendwie hat mich das Thema im Hintergrund also schon länger begleitet.

Was gefällt dir an Hochzeiten? 
Ich bin wirklich noch immer begeistert von diesem Gefühl, wenn einem selbst bewusst wird: Das ist der Mensch, mit dem ich mein Leben verbringen will! Und dieses Gefühl bei anderen zu spüren, macht mich ebenfalls glücklich. Die faszinierenden Momente mit meiner Kamera einfangen zu dürfen und dem Kunden bildlich zu zeigen, dass diese Emotionen auf Fotos sichtbar werden, ist zu meiner Leidenschaft geworden.

Welche Trends kommen 2020 auf uns zu?
Ich selbst bin kein großer Trendsetter, jedoch spielt in Sachen Fotografie mittlerweile sicherlich die Drohne für Gruppenfotos usw. eine große Rolle. Aber auch die Fotobox ist schon fast nicht mehr von einer Hochzeit wegzudenken. Ansonsten denke ich, dass sich Fotografen selbst nicht unbedingt an Trends anpassen müssen, da jeder seinen eigenen Stil und Workflow hat und diesem auch mehr oder weniger treu bleibt.

Wie hast du selbst geheiratet?
Wir haben im Juni 2019 standesamtlich im Kreise unserer Familie und engsten Freunde geheiratet. Irgendwann in den nächsten Jahren wird die kirchliche Hochzeit stattfinden. Genaueres ist aber noch nicht geplant. Für mich persönlich ist natürlich eine passende Fotografin sehr wichtig, die diesen besonderen Tag für uns festhält.

•••
Interview vom Juni 2019