Im Gespräch mit Eventmanagerin Sandy Göpfert

Die Location oberhalb von Innsbruck bietet die perfekte Kulisse für den wahr gewordenen Traum. Extravagant, spektakulär und romantisch zugleich, mitten in der Natur und trotzdem leicht erreichbar – der Bergisel vereint alles, was sich Paare für den großen Tag wünschen. Wir waren im Gespräch mit der Eventmanagerin Sandy Göpfert.

Wie bist du zu deinem Beruf gekommen?
Als ich vor einigen Jahren in einem renommierten Hotel in Tirol gearbeitet habe, hat mir das Auftreten der damaligen Eventplanerin imponiert. Sie war eine von den sogenannten

Event Professionals – sie bewahrte in jeder Situation die Kontrolle und wusste immer, wie der nächste und übernächste Schritt im Notfall auszusehen hat. Ich arbeitete dann in verschiedenen Positionen im Eventbereich bis ich bei der Bergisel Betriebsges.m.b.H. die Stelle als Eventmanagerin annahm. Jetzt als mittlerweile erfahrene Eventmanagerin kann ich zu Recht stolz darauf sein, beruflich Events zu gestalten – ganz gleich wie stressreich der Job sein mag.

Was gefällt dir an der Hochzeitsbranche?
Wir bringen Menschen zusammen und sorgen für eine angenehme, wenn nicht sogar die schönste Zeit im Leben. Gleichzeitig haben wir immer einen Sicherheitsplan parat, der im Notfall eine ganze Feier retten kann. Das macht den Reiz an der Hochzeitsbranche aus.

Welche Hochzeitstrends erkennst du?
„Fine Art Wedding“ ist derzeit ein neu aufkommender Hochzeitsstil. Er zeichnet sich aus durch dezente, edle Hochzeitsdeko, feine Details, hochwertige, zarte Blumendeko und pastellige Farben. Dieser Stil ist in unserem Restaurant 1809 am Bergisel perfekt umsetzbar – mit seinen raumhohen Glasfronten und dem minimalistischen Stil der Einrichtung (Leder, gebürstetes Holz und schwarzer Stahl) ist die Location für Fine Art Weddings sehr beliebt. Die perfekte Kulisse für passende Fotos dazu bietet der Pavillon (Gloriette am Bergisel) mit seiner flachen Kuppel aus Holz. 

Wie würdest du gerne heiraten?
An meinem Hochzeitstag soll alles volkommen sein – dazu gehört vor allem auch die richtige Location. Meine eigene Vorstellung von der unvergesslichen Traumhochzeit spielt sich vor historischer Kulisse und mitten in der Natur ab. Hier ist mein Favorit und ein Geheimtipp die im Kaiserjägermuseum am Bergisel im Jahre 1959 nach Plänen von Hubert und Manfred Prachensky umgebaute Kapelle „Unserer Hohen Frau von Tirol“ mit komplett verglaster Nordseite. Dieses Ambiente bleibt ewig in Erinnerung.

Welchen Tipp hast du für Verlobte?
Paare sollten sich vorab überlegen, was ihnen persönlich bei der Location ganz besonders wichtig ist und wie diese aussehen soll. Anschließend die Locations kontaktieren, Infomaterial anfordern und erst dann einen Besichtigungstermin vereinbaren. Das spart  Zeit, Nerven und Kosten. Auch sollte man immer zuerst abklären, wann die Trauung möglich ist und dann erst für dieses Datum bei der Location anfragen - oder andersherum. Viele Paare fixieren den Termin für die Trauung und sind dann enttäuscht, wenn die Wunschlocation genau an diesem Tag nicht mehr verfügbar ist. Also immer alles gemeinsam buchen!

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Interview vom Juli 2021