Im Gespräch mit Gregor Wechselberger

Wie bist du zu deinem Beruf gekommen?
Auf der Suche nach einer Lehrstelle habe ich bei vielen Betrieben geschnuppert. Erst beim Optiker, dann beim Goldschmied und anschließend war ich eigentlich noch bei einem Tischler eingeladen. Dazu kam es aber nicht mehr, da mein jetziger guter Freund und Kollege mich als Goldschmied-Lehrling eingestellt hat. Die Liebe zu meinem Beruf ist seither stetig gewachsen. Und heute möchte ich nichts anderes mehr machen. Ich liebe meinen Beruf und möchte durch die Workshops auch anderen viel Einsicht in dieses Handwerk geben, sodass auch meine Kunden erkennen, wie schön diese Tätigkeit ist.

Was gefällt dir an der Hochzeitsbranche?
Dass ich immer mit anderen Persönlichkeiten zu tun habe und ich miterleben kann, wie sich das Design der Eheringe und der gesamten Hochzeit (Floristik, Fotografie, Torte, ...) stetig weiterentwickelt.

Welche Trends zeichnen sich aktuell ab?
Bei uns Goldschmieden wählt grundsätzlich der Kunde das Design. Natürlich orientiert er sich dabei aber auch am aktuellen Trend. Dieser geht momentan zu eher zierlichen Ringen – zumindest bei den Damenmodellen. Mokume Gane Ringe bestechen durch ihre einzigartige Optik und Farbvielfalt.

Wie hast du selbst geheiratet?
Wir haben 2004 mit ca. 70 Freunden und Verwanden standesamtlich geheiratet und feierten in einer Burg bis in die Morgenstunden. Hochzeitreise gab es keine, da wir gerade am Hausbauen waren. Stattdessen mieteten wir aber eine Hochzeitssuite für zwei Nächte.

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Interview vom Juni 2020