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Hochzeit von Corina und Tobias

Die Hochzeit von Corina und Tobias aus Umhausen fand am 10. Oktober 2020 im Beisein von 8 Hochzeitsgästen statt.

Hochzeit von Corina und Tobias
Corina & Tobias
10. Oktober 2020
  • In dieser Location haben wir geheiratet/gefeiert:

    Gasthof Krone Umhausen

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    Mesnerstuben in Längenfeld

    Mesnerstuben in Längenfeld
  • Diese Dienstleister empfehlen wir gerne weiter:

  • Dekoration/Floristik:

    Blumengalerie Ruth

  • Brautkleid:

    Wammes Moden

  • Anzug:

    Wammes Moden

  • Catering: 

    Mesnerstuben

  • Catering:

    Mesnerstuben
  • Fotografie:

    Sonja Ögg

  • Musik:

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  • Papeterie:

  • Planung:

    Nadine Walser

    Nadine Walser
  • Ringe:

    Feichtinger

  • Torte / Süßes:

    Laura Klotz

  • Styling:

    Brigitte Plattner

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  • Sonstiges:

  • Freie Trauung:

  • Unsere Wedding Story:

    Wir hatten eine kleine und intime Hochzeit geplant. Coronabedingt ist diese nun noch kleiner ausgefallen, aber was sollen wir sagen, sie war perfekt so wie sie war!Am 10.10.2020, genau 10 Jahre nachdem wir uns unsere Jugendliebe gestanden hatten, war es soweit. Wir wollten nun endlich offiziell Mann und Frau werden. Die Planung fand bereits einige Zeit zuvor statt. Uns war immer wichtig, dass wir alle unsere Dienstleister persönlich kannten und sie so auch uns kannten. So wurden die Blumen beispielsweise von der Cousine meines Mannes arrangiert und meine Haare wurden von der Friseurin frisiert, die mich bereits als 2-Jährige frisierte. Alle kannten uns und unseren gemeinsamen Weg - womöglich erschien deshalb alles so vertraut, auf uns abgestimmt - einfach perfekt!Am Samstag morgen war der erste Weg zu besagter Friseurin. Sie hatte zuvor bereits meiner Schwägerin die Haare zurecht gerichtet und im Anschluss war bereits der Termin mit meiner Schwiegermutter geplant. So war es, dass ich zu diesem Zeitpunkt das erste mal Glückstränen in Augen hatte, als ich von Birgit nach Hause fuhr - ich begegnete meiner Schwiegermutter. Auf dem Weg nach Hause sammelte ich meine Schwester und Trauzeugin auf. Sie wohnte noch bei meinen Eltern und alle erwarteten mich bereits - nun flossen wirklich Glückstränen. Weiter zu uns nach Hause - mein zukünftiger Ehemann erwartete uns bereits im Hochzeitsanzug - einen Tiroler Anzug. Also half mir meine Schwester noch das Hochzeitsdirndl anzuziehen und mein Mann legte mir noch die Halskette um, welche er mir einige Zeit zuvor in München gekauft hatte. Um ca. 10:30 ging es nun los. Der Bruder meines Mannes, sein Trauzeuge, holte uns mit unserem Brautauto, einem Mercedes Jeep, ab. Wir besorgten noch frisches Brot bei der Bäckerei im Dorf, für eine Jause während des Fotoshootings und fuhren Richtung Farst. Dort trafen wir unsere Fotografin. In Farst erwartete uns die Familie meines Mannes mit Glückwünschen, Luftballons, frischen Kirchtagskrapfen und Sekt. Man muss wissen, dass ein Teil der Familie meines Mannes noch in Farst, einem Bergbauerndorf, wohnt und dieses bewirtschaftet. Am Sonntag war Kirchtag in Farst, weshalb die Familie versammelt war und Kirchtagskrapfen backte - so war es doch noch möglich ein bisschen mehr Familie zu treffen. Natürlich hatten wir aufgrund des Ursprungs meines Mannes Farst als Fotokulisse ausgewählt. Nachdem Fotoshooting mit den Trauzeugen lockte uns die 92-jährige Oma meines Mannes in die warme Stube, wo bereits ein heißer Tee und eine Jause auf uns wartete. Übersät von Glücksgefühlen und Glückwünschen machten wir uns um ca. 14:00 Uhr auf Richtung Tal. Dort trafen wir unsere Eltern und Geschwister im noch ein paar Fotos zu schießen und dann zum Gemeindeamt aufzubrechen. Dort angekommen, erblickten wir sogleich bekannte Gesichter - alte Bekannte hatten sich kurz zuvor ebenfalls das Ja-Wort gegeben. Nach kurzen Glückwünschen ging es los - unsere Zeit war herangebrochen. Wir wurden in der alten Bauernstube empfangen und die Gefühle nahmen überhand. Die Erinnerungen an die Trauung selbst, sind für uns sehr verschwommen - ich kann mich nur noch erinnern, dass ich sehr nervös und überglücklich war. Unser 2-jähriger Neffe hat die Stimmung immer wieder aufgelockert. „Sind sie jetzt verheiratet?“, hörte man immer wieder eine Kinderstimmen fragen. Bis endlich das Ja-Wort fiel. Nach Glückwünschen und Herzlichkeiten genossen wir das Aperitif noch in der Gemeinde Umhausen. Die Sektkorken knallten!Die Reise ging weiter nach Längenfeld in die Mesnerstuben, wo wir herzlich empfanden wurden. Wir hatten hier einen Saal im 1. Stock, wo wir intim und innig feiern konnten. Aufgrund von Corona war um 22:00 Uhr Sperrstunde, weshalb wir in die Zirb‘nstube meiner Schwiegereltern aufbrachen. Dort wurde bis in die Morgenstunden gefeiert, gelacht und jeder Augenblick genossen. Am nächsten Tag erwachten wir nun also als Ehemann und Ehefrau. Da unsere Großeltern bei der Hochzeit nicht dabei sein konnten, besuchten wir diese am Sonntag und brachten allen ein Stück Hochzeitstorte vorbei. Wir waren wie in Trance und so starteten wir am Montag mittags in unsere Flitterwochen.Spontan fuhren wir mit dem Auto los - Richtung Italien, ohne genauen Plan der Reise. Wir wollten Halt machen, wo es uns gefällt und wieder weiterreisen - ohne Stress und ohne viel zu planen. Die Ruhe und Intimität unserer Hochzeit sollte uns auch noch in den Flitterwochen begleiten. Dem Himmel so nah! So machten wir den ersten Halt in Pescara, gefolgt von Bari, der Amalfi Küste, Neapel, Pompeii, Rom und Saturnia. Auf dem Weg nach Hause machten wir stoppten wir noch in Pisa. Alles fühlte sich so echt und nach uns an - im Nachhinein betrachtet war es schlichtweg perfekt!

  • Unser Tipp für Verlobte:

    Plant das was euch gefällt - wollt ihr eine große Hochzeit, plant diese. Wollt ihr eine kleine und intime Hochzeit, scheut nicht davor eure Gäste sorgsam auszuwählen. Vergesst nicht - es ist EURE Hochzeit und nicht die Hochzeit eurer Gäste. Ihr sollt euch wohlfühlen und den den Tag ewig in Erinnerung behalten.

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