Im Gespräch mit Silkes Köstlichkeiten & Wolkengold

Papeterie-Designerin Constance Stickler und Gastgeschenke-Künstlerin Silke Hagen-Jurkowitsch sind zwei, die sich gefunden haben. Einzeln sowie gemeinsam schmieden sie außergewöhnliche Ideen und kreieren einzigartige Produkte, die eure Hochzeit noch schöner machen und ihr das gewisse Etwas verleihen.

Wie seid ihr zu euren Berufen gekommen? 
Silke:
Angefangen hat alles mit Hochzeitssalz, das ich damals für meine eigene Hochzeit kreiert habe. Dank der positiven Resonanz verwöhne ich seit 2014 auch andere mit meinen selbst gemachten Gastgeschenken.
Conny: Ich habe für eine Freundin eine Seite im Hochzeitsbuch designt und bin von einer Hochzeitsplanerin angesprochen worden: Mein Stil sei genau das, was gerade von den Pärchen angefragt werde. Also habe ich angefangen zu designen – und bis heute nicht damit aufgehört.

Was macht eure Arbeit so beonders?
Silke: Mit Fingerspitzengefühl und kreativem Spürsinn schaffe ich Produkte, die sich durch Personalisierung und Liebe zum Detail auszeichnen. Ob Köstlichkeiten, wie z. B. Salz, Öl, Trinkmischungen, Kekse oder Sirup, glänzende Geschenke von Swarovski wie Kugelschreiber, Gläser, Bilderrahmen oder österreichische Seifenprodukte wie Logoseifen, Badekugeln und vieles mehr – hier ist für jeden was dabei!
Conny: Ich möchte für jedes meiner Pärchen die optimale Papeterie in Stil, Form und Funktion erschaffen. Dafür entwerfe ich immer wieder neue Designs und bin ständig auf der Suche nach neuen Trends und Materialien.

Was gefällt euch an der Hochzeitsbranche?
Silke:
Die Vielfältigkeit! Jeder Auftrag ist ein Unikat, denn jedes Paar kommt mit individuellen Ideen.
Conny: Hochzeiten bieten das ganz große Programm – von minimalistisch bis opulent ist alles dabei. Ich darf ein kleiner Teil davon sein und dabei mitwirken, dass es wirklich der schönste Tag für das Brautpaar wird. 

Welchen Trend erkennt ihr aktuell?
Silke:
Bei Gastgeschenken wird immer mehr Wert auf Nachhaltigkeit und Regionalität gelegt, immer in Abstimmung mit dem Farbkonzept der Hochzeit.
Conny: Es werden mehr kleinere Hochzeiten mit intimen Gästelisten und liebevoll ausgesuchten Details gefeiert. Die klassische Papeterie wird gemixt mit Digitalem und Websites. 

Silke, wie hast du selbst geheiratet?
Immer bei strahlendem Sommersonnenschein: Standesamtlich vor zehn Jahren inmitten der südsteirischen Weinberge und danach kirchlich in Lustenau mit anschließender Sommerparty in der Otten Gravour.

Conny, wie würdest du es machen? 
Mit Familie und engsten Freunden durchbrennen, in einer besonderen Location feiern und dann gleich für die Flitterwochen dortbleiben. 

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Interview vom Juli 2021