Im Gespräch mit Inhaber Simon Lunardi

Lunardi Cerimonia entstand Anfang der 80er-Jahre als Brautkleiderverleih und wurde 1992 von Elisabeth Lunardi in eine erlesene Boutique für Brautmode umgewandelt. Seit 2020 setzt das Team um Simon Lunardi (42), der das Geschäft in zweiter Generation führt, neue Maßstäbe: Aus purer Leidenschaft und 30-jähriger Branchenerfahrung ist ein modernes Concept Studio entstanden, das absolut einzigartig in der Region ist.

Was zeichnet Lunardi Cerimonia aus?
Lunardi Cerimonia ist nicht zu vergleichen mit klassischen Brauthäusern, die vorwiegend Standard-Modelle in ihrem Sortiment haben, denn wir sind immer am Puls der Zeit und kein Brautkleid ähnelt bei uns dem anderen. Ergänzend dazu bieten wir ein trendiges Sortiment an Bräutigam- und Gästemode an, damit wir auch die Hochzeitsgesellschaft abgestimmt einkleiden können. Wir legen sehr großen Wert auf perfekten Rundumservice – von der optimalen, kompetenten Beratung bei der Auswahl des Outfits bis hin zur perfekten Maßanpassung im hauseigenen Änderungsatelier.

Wie hast du selbst geheiratet?
Nach unserer Freien Trauung im Garten der Villa Raczynski in Bregenz feierten wir eine große Party.

Welchen Trend erkennst du?
Heiraten ist trendiger denn je! Da die Alltagswelt immer stressiger wird und Mann und Frau meist beide im Berufsleben stehen, ordnet man Hochzeiten heute eine deutlich wichtigere Bedeutung zu. Der Trend geht weg von klassischen kirchlichen Hochzeiten und hin zu Freien Trauungen, Hochzeiten im Ausland oder in der Natur. Alles wird perfekt durchgeplant und aufeinander abgestimmt – von der Einladungskarte über das Outfit bis hin zur Torte. Brautjungfern und die „Best Buddies“ des Bräutigams spielen eine wichtigere Rolle als früher. Bei den Kleidern geht der Trend weg von klassischen Glamour-Kleidern mit Glitzer, Tüll und überladener Spitze. Die Mode wird leichter und luftiger – Boho und Vintagekleider sind total angesagt, genauso wie ‚pure‘ Brautkleider ohne viel Spitze und Schnörkel, schlicht aber mit Raffinesse. Die Prinzessinnen-Braut bleibt immer ein Thema, momentan allerdings mehr als Boho-Prinzessin. Farben spielen eine wichtige Rolle: Brautkleider sind vermehrt nicht mehr rein ivoryfarben, sondern mit Blush-, Apricot- oder Nude-Tönen kombiniert.

Was liebst du an der Hochzeitsbranche?
Die Herausforderung, dass jede Hochzeit anders und der Markt sehr schnelllebig ist. Die Anforderungen an Hochzeitsmode und Trends ändern sich immer schneller – daher erfinden wir uns von Jahr zu Jahr immer wieder neu!

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Interview vom Juni 2020